Spielberichte 19/20 I.

Tore: 1:0 Stephan Lischka (35.), 2:0 Stefan Richter (39.), 3:0 Erik Pospischil (57.), 4:0 Michael Roigk (73.), 5:0 Benjamin Stern (86.)

VfB mit: Drangosch, Gärtner, Th. Lischka, St. Lischka, Pospischil, Erken, Nemitz, St. Richter, T. Richter, Rink, Roigk – Kriegereit, Stern, D. Lange

FC mit: Koppelt, Hein, Horn, Hühne, Matsch, Opelt, Pohling, Vogt, Voigtländer, Weichert, van Bui – Krüger, Paul, Rusch, Sanne

Astoß: Sonntag, den 21.07. um 17:00 in Lichterfeld

Schiedsrichter: Nico Sehmisch

Assistenten: Tim Lehmann und Sten Seliger

Tore: 0:1 , 0:2, 0:3 Spindler (18., 36., 44.)
VfB mit: Drangosch, St. Lischka, Rink, Nemitz, Wenzel, Erken, T. Richter, Th. Lischka, Gutsche, Vetter, P. Werner – Kotte, Pospischil, Kriegereit, Roigk, Stern, Gärtner
BSG mit: Goldhammer, Klengel, Pohling, Zech, Spindler, Köhler, Wolf, Langhof, Borschke, Ohme, Mörer – Rendler, Schreiber, Pöhler.
Anstoß: Sonntag, den 28.07. um 15:30 in Staupitz

Homepage Stahl Riesa I Sportfest Staupitz

Tore: 1:0 Vetter (20.), 2:0, 3:0 P. Werner (34., 47.), 4:0 Vetter (49.), 5:0 Goßlau (80.)
VfB mit: Drangosch, Rink, Wenzel, St. Lischka, Nemitz, Pospischil, Erken, T. Richter, Vetter, Gutsche, P. Werner – Goßlau, Gärtner, Buchwald, Lischka, Ayata.
FV mit: Lotzmann, Minge, Ayad Mohammed Fauz, Pfennig, Bartels, Steffen, Perkun, Dietrich, Jungnickel, Hennig, Nehrig – Winkler, Wolf, Zeller.
Anstoß: Samstag, den 03.08. um 13:00 in Reichenhain (100 Jahre Fußball in Reichenhain)
Schiedsrichter: Thomas Baumann (Guteborn)
Assistenten: Paul Czerwenka und Sven Lindner

Homepage Gröditz I Sportfest Reichenhain

Tore: 0:1 Guttke (7.), 1:1 Gutsche (32.), 2:1 Roigk (38.), 2:2 Borchert (40.), 2:3 Trehkopf (86.).
VfB mit: Kotte, Th. Lischka, St. Lischka, Nemitz, Rink, Ayata, Erken, T. Richter, Vetter, P. Werner, Gutsche – Gärtner, Roigk, Pospischil.
Lübben mit: Margraff, Leupold, Rehkopf, Guttke, Gutar, Neubauer, Borchert, Gülzow, Müller, Lehmann, Peschk – Michaelis, Menzlow, Lange, Schloddarick
Anstoß: Sonntag, den 04.08. um 15:00 in Oppelhain
Schiedsrichter: Sten Seliger (Finsterwalde)

VfB Hohenleipisch 1912 –1. FC Frankfurt/O.  1:9 (0:3)

Tore:0:1, 0:2, 0:3 Sauer (7., 19., 37.), 0:4 Karaszewski (52.), 0:5 Grothe (53.), 0:6 Henning (55.), 0:7 Grothe (67.), 0:8 Karaszewski (80., FE), 0:9 Grothe (82.), 1:9 Vetter (88.);

Schiedsrichter: Jonas Belke (Cottbus);Zuschauer:153;

VfB: Drangosch, Gärtner (64. T. Lischka), Nemitz, St. Lischka, Goßlau, (74. Kriegereit), T. Richter, Pospischil, Gutsche, Erken (46. Ayata), P. Werner, Vetter.

FCF: Kleine Lamping, Lawrenz, Guttke (64. Rossak), Grothe, Fiebig, M. Frühauf, Wiederhöft (46. Müller), Karaszewski, Georgi, Sauer, Henning (60. Weddemar).

VfB ohne Chance gegen Frankfurt

Mit einem klaren Favoritensieg und einem Heimdebakel endete die erste Landespokalrunde auf dem Hohenleipischer Sportgelände, wo der VfB sogar nur knapp an einer zweistelligen Pleite vorbei schrammte und eine bittere Niederlage quittieren musste. Dabei hatten die Gäste, die erneut den Oberligaaufstieg anpeilen, im Vorfeld mit erheblicher Gegenwehr gerechnet und gingen die Partie entsprechend konzentriert an. Jedoch war durch die frühe Frankfurter Führung (7.), wenngleich aus höchst abseitsverdächtiger Position erzielt, die Richtung schnell vorgegeben und mit dem zweiten Treffer (19.) untermauert. Mitte der ersten Hälfte hatten sich die Hohenleipischer in das Spiel gefunden, der Ball lief besser und nach richtig tollem Angriff über die rechte Seite sahen alle die Kugel schon im Tor. Pospischil nahm die Gärtner-Hereingabe aus fünf Metern direkt gegen die Laufrichtung des Keepers, der mit der Fußspitze den Ball aber doch noch um den Pfosten lenken konnte (33.) und wenig später Paul Wernes Schuss per Faust parierte. Genau in diese Phase machte Sauer mit dem 0:3 seinen Hattrick perfekt und eine Vorentscheidung war schon vor der Pause gefallen. Freilich hatte der Brandenburgligist klare Geschwindigkeitsvorteile und spielte zielstrebiger zum Tor, aber erneut machte es die VfB-Elf den Oderstädtern, wie übrigens bei jedem der FC-Treffer, viel zu leicht. Zudem wurde der Ballführende oft überhastet mit mehreren Spielern angelaufen und so bekamen die Gäste auch noch freie freie Anspielstationen.

Nach der Pause wurde es eine sehr einseitige Angelegenheit mit drei Frankfurt-Treffern in drei Minuten als absoluter Killer gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Trotz der klaren Vorsprungs ließen die Gäste in ihrer Spielfreude kaum nach, während die Platzherren viel hinterherlaufen mussten, nach vorn kaum Brauchbares schafften und auch körperlich wenig entgegen setzen konnten, weil sie wegen des Spiel- und Passtempos des 1. FCF kaum in die Zweikämpfe kamen. Frankfurt ließ noch gute Möglichkeiten aus, so traf Frühauf nur die Latte (79.) und Drangosch im VfB-Tor reagierte auch zwei- dreimal stark. In den Schlussminuten kamen die Einheimischen dann doch noch ein paar Mal vor das Frankfurter Tor und den Ehrentreffer durch Vetter (88.) auf klasse Zuspiel von Werner hatten sie sich nicht nur verdient, er verschafft vielleicht ein wenig Linderung im Schmerz der hohen Niederlage, wenngleich der Gegner diesmal einfach zwei Nummern zu groß war und sich eindrucksvoll als Landesmeisterkandidat empfahl.

Bericht und Bilder: Frank Thiemig

Landesliga:

Gelungener Punktspieleinstand für den VfB

Mit einem völlig verdienten Auswärtsdreier beim BSV Guben-Nord startete der VfB 1912 in die Meisterschaft, überbot so das vorher gesetzte Minimalziel und drehte das Resultat nach der glücklichen BSV-Elfmeter-Führung.

Zunächst setzten beide Teams auf Sicherheit, sodass sich alles im Mittelfeld abspielte. Hohenleipisch wohl mit etwas mehr Ballbesitz, Ansätzen zu Kombinationen und einem zaghaften Zug zum Tor, aber zu Abschlüssen kamen sie genau so wenig, wie die Einheimischen. Nach schönem Seitenwechsel hatten die Hohenleipischer dann doch die erste Schuss-Chance durch Valentin Vetter im Spiel (33.), lagen aber wenig später praktisch mit dem ersten Breesener Ball auf das Tor hinten (37.). Christian Schulze hatte sicher vom Punkt verwandelt und konnte mächtig froh sein, dass der Referee nach seinem Bodenkontakt zuvor auf Foul entschied, denn Stephan Lischka hatte klar erkennbar das Bein zurückgezogen.

Hohenleipisch zeigte sich jedoch überhaupt nicht geschockt und mit einem schlitzohrigen Tor belohnte sich Vetter für sein Nachsetzen und glich prompt aus.BSV-Keeper Maik Liersch ließ sich aufreizend Zeit, verzögerte die Aufnahme der Kugel mit den Händen und verspekulierte sich, denn der VfB-Angreifer spitzelte genau im richtigen Moment den Ball ins leere Tor (40.).

Mit Wiederbeginn übernahmen die Gästeschnell und komplett die Spielkontrolle, aber am Strafraum war zunächst noch Schluss, bevor zwei tolle VfB-Angriffe – beide ganz stark eingeleitet von Steven Erken – die Partie drehten und die Entscheidung für Hohenleipisch brachten. Erst passte er auf Ahmet Ayata, der super auf Vetter zum 1:2 durchsteckte (63.) und dann schickte er den Doppeltorschützen, der zwei Gegner inclus. Torwart umkurvte und den Ball an den langen Pfosten brachte, wo Paul Werner leichtes Spiel hatte (68.). Und Vetter hatte sogar gleich noch eine gute Möglichkeit nach einem VfB-Konter nur eine Minute nach dem 1:3. Guben-Nord mühte sich, blieb aber letztlich ohne eine Torchance und VfB-Tormann Max Kotte wurde nicht einmal geprüft. Hohenleipisch spielte clever und mit Übersicht und Disziplin zu Ende, ließ überhaupt nichts zu, zeigte zu keinem Zeitpunkt Nachwirkungen vom Pokal-Aus und erwartet zum Heim-Auftakt mit Dynamo Eisenhüttenstadt sicher ein anderes Kaliber als den BSV an diesem Tag.
Tore: 1:0 Schulze (37., FE), 1:1, 1:2 Vetter (40., 63.), 1:3 P. Werner (68.)
Schiedsrichter: Daniel Habertag (Gahry)
Zuschauer: 100
BSV: Liersch, Kalinke(74. Steidel), Noack (GK, 78. Jünger,), Klopot, Kunzke, Tovela (61. Fröhlich), Schmietendorf, Schulze, Ullrich, Schwittlich.
VfB: Kotte, St. Lischka (GK), Th. Lischka, Erken, Ayata, Rink, Nemitz, Stern (GK, 59. Pospischil), Gutsche (GK), Vetter, P. Werner (90+1. Janke)

VfB-Elf verpasst den Punkt in der Schlussaktion

Wie alle Spiele gegeneianander verlief auch das neunte Aufeinandertreffen beider sehr eng. Gegen insgesamt cleverere Eisenhüttenstädter scheiterte Hohenleipisch an der schlechten Chancenverwertung, am diesmal insgesamt fehlenden Zug zum Tor, leistete sich zu viele Ballverluste und präsentierte sich hinten zeitweilig zu offen, was schließlich die Entscheidung zu Gunsten der Dynamos brachte.

Die Gäste agierten recht robust und spielten agressiv gegen den Ball. Chancen blieben zunächst auf beiden Seiten Mangelware und so fiel die FSV-Führung auch nach einem Freistoß, den Seelig per Kopf einnetzte (33.), wobei VfB-Schlussmann Drangosch die Sicht versperrt war. Die Platzherren mühten sich, die Angriffe wurden ein jedoch ums andere Mal mit einem Abseitspfiff gestoppt.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, die Hohenleipischer kamen aber nicht voran, auch wenn sie jetzt den Druck etwas erhöhten, vernachlässigten dabei jedoch zuweilen die Defensive und kassierten so nach einer guten Stundeden letztlich entscheidenden Konter.Urbanskyschloss ihn unhaltbar erfolgreich ab (64.) und zwei Minuten später hielt Drangosch mit einer Glanzparade, wieder gegen den Torschützen, das Spiel noch einigermaßen offen.

Die Schlussviertelstunde läutete Vetter mit dem vermeintlichen Anschlusstreffer ein, der Ball lag im Netz, allerdings hieß es erneut, und diesmal höchst strittig, Abseits. Jetzt warfen die Einheimischen alles nach vorn, bestimmten das Geschehen klar und konnten sich noch einmal bei Drangosch bedanken, der gegen Friedrichs Schuss meisterhaft reagierte (80.).

Wenig später klärte sein Gegenüber Grummt einen Gutsche-Schuss aus zwanzig Metern gerade noch zur Ecke, die den fälligen VfB-Anschlusstreffer brachte. Vetter markierte sein drittes Saisontor zum 1:2 und hatte in der finalen Aktion sogar das Remis auf dem Fuß, das insgesamt auch ein gerechtes Ergebnis gewesen wäre, aber aus Nahdistanz verfehlte er das Tor knapp.

Die Gäste feierten ihrten Auswärtsdreier überschwänglich, während die Einheimischen noch lange auf dem Rasen lagen und sich kommende Woche gegen Wernsdorf werden strecken müssen, um Zählbares zu holen.  

Tore: 0:1 Seelig (33.), 0:2 Urbansky (64.), 1:2 Vetter (82.)
Schiedsrichter: Chris Budde (Jüterbog)
Zuschauer: 111
VfB: Drangosch, St. Lischka (GK), Th. Lischka, Nemitz (72. Roigk), Pospischil, T. Richter, Erken, Ayata, Gutsche, Vetter, P. Werner.
FSV: Grummt, Altengof, (77. Ahmadi, 89. Arrach), Seelig (GK), Weniger (GK), Kretschmann (GK), Grätz (GK), Glaser (46. Urbansky), Klippenstein, Hantelmann, Busch, Friedrich (GK).

VfB-Elf mit großer Moral, am Ende aber ohne Punkte

Tempo, reichlich und teils schöne Tore, Rückschläge, tolle Aufholjagd, gehaltener und verwandelter Strafstoß, dazu eine heiße Schlussphase und das alles bei hochsommerlichen Temperaturen. Dem Hohenleipischer Publikum wurde im Grunde alles geboten, was ein Fußballspiel ausmacht, nur standen die VfB-Kicker am  Ende wieder mit leeren Händen da. Wie schon in der vergangenen Saison gab es zwischen beiden Teams sieben Tore, diesmal hatten die Wernsdorfer aber nur eins mehr.

Die Platzherren begannen die Partie kontrolliert, ließen den Ball gut laufen und hatten mit zwei Klasse-Flanken von Rink und Richter, die Vetter beide denkbar knapp verpasste einen vielversprechenden Start (2. + 3.) und Roigk legte nach zehn Minuten das Leder im Strafraum flach zurück, fand aber keinen Abnehmer. Dann tauchte Gutsche allein vor Kammler im SV-Tor auf, scheiterte jedoch (22.). War Wernsdorf kurz vorher erstmals im VfB-Strafraum, lagen die Gäste kurz darauf urplötzlich vorn. Ein folgenschweres VfB-Fehlabspiel, ein Pass auf den allein auf weiter Flur wartenden Richter, der nur noch ins leere Tor schieben brauchte. Damit hatten sich die Einheimischen ihre gute Leistung selbst zunichte gemacht und beim nächsten Fehlpass genau in die Beine eines Wernsdorfers, hatte man Glück, dass Richter von halbrechts drüber schoss (33.). Der VfB weiter die aktive Elf, an der Strafraumgrenze war aber Schluss, wie auch in der 38. Minute. Der VfB am rechten Strafraum Frankonia-Eck gestellt, ein langer Ball in die Spitze und Griebsch zum 0:2 und beinahe wäre es noch schlimmer gekommen, denn Lüdke zielte frei aus Nahdistanz in der Schlussminute des ersten Durchgangs daneben. Kurz vorher hatte Richter noch den Anschlusstreffer auf dem Fuß,setzte die scharfe Rink-Eingabe aber neben den Pfosten.

Das Pausenresümee war eindeutig: Hohenleipisch spielbestimmend, brachte sich mit zwei Leichtsinnigkeiten quasi selbst in Rückstand, während Wernsdorf nur reagierte, ohnehin eher auf Konter setzte.

Ob es VfB-Trainer Lars Richter in seiner Kabinenansprache genau so vorgegeben hatte ist fraglich, aber seine Mannschaft begann die zweite Hälfte wie die Feuerwehr. Genau 35 Sekunden war der Ball wieder im Spiel, da hatte Vetter den Anschluss hergestellt und nur zwei Minuten später Rink mit sehenswertem Kopfball den Ausgleich erzielt.

Alles wieder offen, alles auf Null gestellt, die Heim-Elf nun mit viel Willen auf dem Weg das Spiel zu drehen und wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn Stephan Lischkas Schuss aus achtzehn Metern nicht nur den Torwinkel touchiert, sondern ins Netz gegangen wäre (53.). So aber schlug die Kugel nach einer Wernsdorfer Ecke auf der andern Seite ein, weil Richter nach ungeordnetem VfB-Stellungsspiel unbedrängt genau in den Knick köpfte (60.) und es schlossen sich turbulente Minuten an. Ein sehr umstrittener Elfmeter für den SV war nur das prägnanteste Bespiel für die Tendenz der sehr jungen Schiedsrichterin, im Grunde die fifty-fifty Entscheidungen für die Rand-Berliner zu entscheiden. Sie sah das vorangegangene Foul im Strafraum, jedoch parierte Drangosch den von Griebsch in fast überheblicher Manier geschossenen Strafstoß (61.). Und nur wenig später nahm der eingewechselte Kusche den Kontakt mit Stephan Lischka dankend an und es ertönte der zweite Strafstoßpfiff, aus VfB-Sicht sicher unglücklich, aber vertretbar. Diesmal verwandelte Richter sicher zum 2:4 (64.). Der nächste Tiefschlag für die Platzherren, die sich nicht geschockt zeigten und im letzten Viertel erneut Anlauf nahmen, den Rückstand aufzuholen. Griebsch gab noch zwei Schüsse ab, die Drangosch keine Probleme bereiteten (71., 74.), aber die Schlussviertelstunde bestimmten die Hohenleipischer komplett. Vetter, von links allein auf den Keeper zulaufend, blieb noch an Kammler hängen, jedoch traf Rink mit seinem zweiten Tor zum erneuten Anschluss für den VfB (78.). Jetzt warfen die Platzherren wirklich alles nach vorn, rannten unermüdlich, mehrfach tauchte Keeper Drangosch mit im SV-Strafraum auf, es klappte aber nicht mehr mit dem Ausgleich, den sich die VfB-Kicker allemal verdient gehabt hätten. Gleich wenn es nichts Zählbares gab und die Kicker natürlich enttäuscht waren, konnten die Hohenleipischer erhobenen Hauptes vom Platz gehen.

(ft)

Tore: 0:1 Richter (25.), 0:2 Griebsch (38.), 1:2 Vetter (46.), 2:2 Rink (48.), 2:3, 2:4 Richter (60.), (64. FE)
Schiedsrichterin: Elisa Schicketanz (Sonnewalde)
Zuschauer: 101
VfB: Drangosch, Nemitz, Rink, Wenzel, St. Lischka, Erken (74. T. Lischka), Richter, Ayata (66. Pospischil), Gutsche (80. Janke), Roigk, Vetter.
SVF: Kammler, Buske, Blagojevic (54. Kusche), Prescott, Holz, Kannapusch, Bartz, Lüdke, Milz (64. Lidloff), Griebsch (73. Medewitz), Richter.

Bilder: F. Thiemig und E. Jurowski

 

Landesliga: Bei einem flotten und fairen vorgezogenem Meisterschaftsspiel trennten sich Hohenleipisch und Erkner unentschieden. Hohenleipisch hatte zwar mehr Spielanteile, konnte jedoch und abermals nicht genug Torgefahr entwickeln. Nach einer knappen Stunde traf Florian Fleck aus gut 15 Metern ins rechte obere VfB-Eck zur Gästeführung. Hohenleipisch spielte etwas zu kompliziert nach vorn, Erkner machte es dem VfB aber auch durch deren Pressing schwer und Chancen gab es kaum. Erst in der Nachspielzeit traf Michael Roigk nach Freistoß zum viel umjubelten 1:1 und eine Minute darauf hätte man durchaus Strafstoß für den VfB geben können, als ein FV-Abwehrspieler Michael Roigk unsanft im 16er zu Boden riss – kurz darauf pfiff der ansonsten sehr gut leitende Schiedsrichter Hannes Hermann ab.
Tore: 0:1 Fleck (57.), 1:1 Roigk (90+1.)
Schiedsrichter: Hannes Hermann (Ludwigsfelde)
Zuschauer: 90
VfB: Drangosch, St.Lischka (GK), Wenzel (GK), Rink, Pospischil (46. Ayata), Th. Lischka (81. Erken), Gutsche, T. Richter, P. Werner, (GK), Vetter, Roigk.
FVE: Schlausch, Pille (70. Reichelt), Friedrich, Kunert (GK), Fleck, Mertins, Al Maliji (83. Schwarz), Busse, Dangler, Kley (46. Paprotny), Dillgen.

Bilder: Eckehard Jurowski (weitere Bilder folgen…)

Landesliga: Mit diesem völlig verdienten und nie gefährdeten Sieg konnten die Hohenleipischer ihr Minimalziel übertreffen und hätten am Ende noch deutlicher vorn liegen müssen. Nach zwei Minuten hatte Vetter die erste Großchance zur Führung, wenig später Goßlau die nächste, bis Doppelpacker Paul Werner Mitte der ersten Hälfte das überfällige 0:1 besorgte. Mit seinem 0:2 kurz nach Wiederbeginn sicherte der VfB-Angreifer seiner Elf den zweiten Auswärtsdreier. Schöneiche wurde komplett in Schach gehalten und blieb über die gesamte Partie, bis auf wenige Standards, harmlos. Im zweiten Abschnitt ließen die Gäste mehrere, teils klare Chancen z.B. von Youngster Janke und Routinier Ayata liegen, spielten die Partie aber souverän zu Ende. (ft)
Tore:0:1, 0:2 P. Werner (26., 54.)
Schiedsrichter: Enrico Großimlinghaus (Kleinmachnow)
Zuschauer: 65;
SV: Küter, Santiago da Costa, Schmidt (81. Schütze), Karlsch, Kühnel, Mitscherlich, Demann, Dingeldey, Schäfer, Laube (60. Rakete) , Teterea (66. Gomes dos Santos)
VfB: Drangosch, St. Lischka, Erken, Th. Lischka, Ayata, Stern, Richter, Wenzel, Goßlau (71. Pospischil), Vetter (75. Janke), P. Werner.

Punkteteilung nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten

Landesliga:

Es bleibt dabei, Fürstenwalde II kann gegen Hohenleipisch auch im elften Duell nicht gewinnen, allerdings gelang den Platzherren auch nicht der erhoffte erste Saisonheimsieg. Den ersten Abschnitt dieser flotten und abwechslungsreichen Partie dominierte Hohenleipisch freilich klar, ließ aber die Chancen, wie in den letzten Spielen häufig,liegen. In der zweiten Halbzeit hatte Union II mehr Zugriff und auch die besseren Möglichkeiten, sodass die Punkteteilung in Ordnung geht.

Dennoch war Fürstenwaldes Spielertrainer Mlynarczyk unzufrieden. “Nach den Chancen in der zweiten Halbzeit hätten wir gewinnen müssen.” Das war aber nur die halbe Wahrheit, denn vor der Pause ließen die VfB-Kicker dem FSV überhaupt keinen Raum, gaben von Anfang mit gutem Spielaufbau, Ordnung in der Abwehr und starkem Pressing den Ton an. Roigk verpasste nach schönem Angriff über rechts per Kopf schon nach vier Minuten die Führung und war auch an einer heiklen Szene beteiligt (24.). Der insgesamt gute Gäste-Keeper warf sich dem Stürmer am Torraumeck entgegen, berührte zwar den Ball, aber mit beiden Händen auch Roigk an dessen Füßen, sodass er zu Fall kam.Am Ende aber wohl korrekt, dass der gut leitende Referee Schultz weiterspielen ließ. Nur zwei Minuten darauf lag der Ball im Union-Tor, Absender Stern kam aber aus dem Abseits. Es war die beste Phase im Spiel der Hohenleipischer, die über die Flügel gefährlich wurden, im Abschluss hatten aber Stern und Werner etwas Pech, dass ihre Schüsse um Zentimeter neben den langen Pfosten gingen (30., 32.). “Das sieht gut aus, jetzt müssen wir uns auch belohnen.” forderte VfB-Trainer Lars Richter. Daraus wurde aber nichts und zudem stabilisierte sich Fürstenwalde in der Schlussphase der ersten Halbzeit etwas, hatte auch seine erste gefährlich Szene nach Angriff über links (40.). Kurz vor dem Pausenpfiff verpassten die Platzbesitzer mit der nächsten dicken Möglichkeit zum wiederholten Male das Führungstor. Rink hatte sich rechts glänzend durchgesetzt und vors Tor geflankt, wo Roigk nicht genug Druck auf den Ball bekam. (43.).

Mit Beginn von Hälfte zwei traten die Gäste ganz anders auf, spielten besser gegen den Ball und hatten durch den agilen Nikzad auch die erste Möglichkeit (54.). Nur schleppend und dann auch nicht konstant fand Hohenleipisch wieder zur Ordnung, hatte durch Werner in der 55. Minute den ersten Torschuss und kurz darauf doch wieder eine große Chance. Den Richter-Freistoß fast von der Eckfahne köpfte Rink wuchtig, aber nicht platziert genug (60.), genau wie Werners Freistoß aus zentraler Position denkbar knapp daneben ging. (63.).Musste sich VfB-Keeper Drangosch bei einem FSV-Konter das erste Mal ganz lang machen, wäre er beim nächstenmachtlos gewesen, aber Nikzad ballerte Mlynarczyks Zuspiel über den Kasten (66.). Das gleiche Muster mit den gleichen Protagonisten, diesmal von der anderen Seite, brachte den VfB wenig später in Rückstand (70.). Die Antwort der Einheimischen kam aber postwendend. Rink mit genauem Pass auf Ayata, der mit einem Strich aus zwölf Metern unter die Latte den Ausgleich markierte (72.) – ein klasse Tor. Alles wieder offen und für jeden noch alles drin. Riesenglück hatte Hohenleipisch, als Nikzad kurz vor der Strafraumgrenze völlig frei den Ball an die Lattenoberkante des leeren VfB-Tores setzte (76.). Erneut war ein Konter gegen aufgerückte Hohenleipischer, die sich jetzt mehr Abspielfehler leisteten, Ausgangspunkt und wahrscheinlich brachte vornehmlich diese Szene den FSV-Coach in Rage, der konnte sich aber auch bei seinem Keeper bedanken, dass der den Ball nach Werner-Schuss gerade noch und wohl doch in Höhe der Torlinie festhalten konnte (82.). In der Nachspielzeit stockte den Zuschauern dann doch noch einmal der Atem als die Fürstenwalder tatsächlich noch den Siegtreffer auf dem Fuß hatten, Drangosch aber letztlich gut reagierte und schon vorher seine Elf im Rennen gehalten hatte. Mit diesem Remis verloren beide Mannschaften einen Platz in der Tabelle, bleiben aber im oberen Mittelfeld. (ft)

Tore: 0:1 Nikzad (70.), 1:1 Ayata (72.)
Schiedsrichter: Uwe Schultz (Neuhausen)
Zuschauer: 129
VfB: Drangosch, Wenzel, Nemitz, Rink, T. Richter, Th. Lischka, Erken, Stern (67. Ayata), Gutsche, Roigk,, P. Werner.
FSV II: Kühn, Buchwalder (GK), Steinmetz, Kosch, Nikzad, Bamba (GK, 46. Lehmann), Bezill, Mlynarczyk, Woldt (78. Savadogo), Hikade, Dörfer.
Ergebnisse und Tabelle I Homepage FSV I

Landesliga: Der VfB Hohenleipisch 1912 tat sich erneut in Wildau schwer. Trotz 90 Minuten Feldüberlegenheit verliert der VfB durch zwei krasse Abwehrfehler. Eine Vielzahl von Tormöglichkeiten in der 2. Halbzeit wurden von den Hohenleipischern nicht genutzt und Wildau verteidigte aufopferungsvoll den Vorsprung aus der ersten Hälfte.
Bereits nach einer viertel Stunde Spielzeit traf Philipp Damm für die SG und mit einem “Kunstschuss” aus knapp 20 Metern sorgte Tobias Wieczorek für den frühen Endstand nach 21 Minuten. Hohenleipisch versuchte in der zweiten Hälfte alles, die Spieler motivierten sich gegenseitig, aber der erhoffte Erfolg blieb aus. Mit dieser Niederlage fällt der VfB auf Platz 9 zurück und am kommenden Samstag erwarten die 1912er den ungeschlagenen Tabellenführer Großziethen.
Tore: 1:0 Damm (16.), 2:0 Wieczorek (21.)
Schiedsrichter: Dominik Kolm (Seelow)
Zuschauer: 40
SG: Alexander, Speiler, Kalmuczak (64. W. Neumann, GK), Babinowsky, Wiechert, Müller, St. Neumann (46. Bensing), Niemeyer, Damm (55. Brendel), Bolduan (GK), Wieczorek.
VfB: Drangosch, St. Lischka, Wenzel (GK), Rink, Nemitz (64. Otto), Pospischil, T. Richter, Stern, Erken, Gutsche, P. Werner.