1. Mannschaft mit Auswärtssieg – Zweite verliert knapp gegen Kolkwitz

BSV Guben-Nord – VfB Hohenleipisch 1912 1:3 (1:1)

Landesliga:

Mit einem völlig verdienten Auswärtsdreier beim BSV Guben-Nord startete der VfB 1912 in die Meisterschaft, überbot so das vorher gesetzte Minimalziel und drehte das Resultat nach der glücklichen BSV-Elfmeter-Führung.

Zunächst setzten beide Teams auf Sicherheit, sodass sich alles im Mittelfeld abspielte. Hohenleipisch wohl mit etwas mehr Ballbesitz, Ansätzen zu Kombinationen und einem zaghaften Zug zum Tor, aber zu Abschlüssen kamen sie genau so wenig, wie die Einheimischen. Nach schönem Seitenwechsel hatten die Hohenleipischer dann doch die erste Schuss-Chance durch Valentin Vetter im Spiel (33.), lagen aber wenig später praktisch mit dem ersten Breesener Ball auf das Tor hinten (37.). Christian Schulze hatte sicher vom Punkt verwandelt und konnte mächtig froh sein, dass der Referee nach seinem Bodenkontakt zuvor auf Foul entschied, denn Stephan Lischka hatte klar erkennbar das Bein zurückgezogen.

Hohenleipisch zeigte sich jedoch überhaupt nicht geschockt und mit einem schlitzohrigen Tor belohnte sich Vetter für sein Nachsetzen und glich prompt aus.BSV-Keeper Maik Liersch ließ sich aufreizend Zeit, verzögerte die Aufnahme der Kugel mit den Händen und verspekulierte sich, denn der VfB-Angreifer spitzelte genau im richtigen Moment den Ball ins leere Tor (40.).

Mit Wiederbeginn übernahmen die Gästeschnell und komplett die Spielkontrolle, aber am Strafraum war zunächst noch Schluss, bevor zwei tolle VfB-Angriffe – beide ganz stark eingeleitet von Steven Erken – die Partie drehten und die Entscheidung für Hohenleipisch brachten. Erst passte er auf Ahmet Ayata, der super auf Vetter zum 1:2 durchsteckte (63.) und dann schickte er den Doppeltorschützen, der zwei Gegnerinclus. Torwart umkurvte und den Ball an den langen Pfosten brachte, wo Paul Werner leichtes Spiel hatte (68.). Und Vetter hatte sogar gleich noch eine gute Möglichkeit nach einem VfB-Konter nur eine Minute nach dem 1:3. Guben-Nord mühte sich, blieb aber letztlich ohne eine Torchance und VfB-Tormann Max Kotte wurde nicht einmal geprüft. Hohenleipisch spielte clever und mit Übersicht und Disziplin zu Ende, ließ überhaupt nichts zu, zeigte zu keinem Zeitpunkt Nachwirkungen vom Pokal-Aus und erwartet zum Heim-Auftakt mit Dynamo Eisenhüttenstadt sicher ein anderes Kaliber als den BSV an diesem Tag.

Bericht: Frank Thiemig
Tore: 1:0 Schulze (37., FE), 1:1, 1:2 Vetter (40., 63.), 1:3 P. Werner (68.)
Schiedsrichter: Daniel Habertag (Gahry)
Zuschauer: 100
BSV: Liersch, Kalinke(74. Steidel), Noack (GK, 78. Jünger,), Klopot, Kunzke, Tovela (61. Fröhlich), Schmietendorf, Schulze, Ullrich, Schwittlich.
VfB: Kotte, St. Lischka (GK), Th. Lischka, Erken, Ayata, Rink, Nemitz, Stern (GK, 59. Pospischil), Gutsche (GK), Vetter, P. Werner (90+1. Janke)
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VfB Hohenleipisch 1912 II – Kolkwitzer SV 1896 2:3 (0:2)
(Achtung HEIMRECHTTAUSCH)

Landesklasse: Zum Ende der Partie war sogar noch ein Remis drin. Der Favorit führte bereits nach 47. Spielminuten mit 0:3 und alles sah nach einer hohen Heimpleite für die zweite Mannschaft aus, doch Thomas Buchwald gelang der Anschlusstreffer in der 66. Minute und Tim Romanowsky traf kurz vor Schluss zum 2:3. In der Nachspielzeit hatte der VfB II zwei-drei weitere gute Chancen, doch Kolkwitz siegte nicht unverdient.
Tore: 0:1 Fingas (32.), 0:2 Streich (35.), 0:3 Fingas (47.), 1:2 Buchwald (66.), 2:3 Romanowsky (89.)
Schiedsrichter: Philipp Holzhüter (Halbe)
Zuschauer: 31
VfB II: F. Lehmann, Hubrig, Buchwald (71. Merbitz), Kriegereit, St. Werner, D. Lange, Schiffner, Nothing, St. Richter, Roigk, Romanowsky.
KSV: Waltschew, Streich (53. Machate), Forstreuter, Schön, Kaiser, Zittlau (RK, 63.), Goertz, Jähne, Köhler, Jurischka (66. Hahn), Fingas (90+1. Meyer)

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Author: vfb_1912