1946 – 1989

Auch nach dem 2. Weltkrieg blieb der Hohenleipischer Fußball führend. Die BSG Lok Hohenleipisch knüpfte an die Erfolge des VfB an. Das Endspiel um den „Pokal der Silbernen Lok“ gegen die damalige Oberligamannschaft von Lokomotive Stendal 1953, die Bezirksligazeiten in den 60’igern und die erfolgreiche Zeit in der Bezirksklasse-West in den 70’igern sind hier zu nennen. Hohenleipisch war im Bezirk Cottbus eine gute Adresse. Auch neben dem Fußball hatte Hohenleipisch sehr erfolgreiche Sportler in dieser Zeit. Adi Kieslinger als DDR- Meister im Kunstturnen ist da zu nennen, der später einer der herausragendsten Betreuer im Hohenleipischer Fußball wurde. Über die Feierlichkeiten 50 Jahre Fußball 1962 und 60 Jahre 1972 wird bei jeder Gelegenheit von den älteren Vereinsmitgliedern immer wieder berichtet.

Große Spiele und heiße Tanzveranstaltungen wurden organisiert. Heinz-Florian Oertel war mehrmals zu Gast. Dazu kamen legendäre Umzüge, bei denen das ganze Dorf auf den Beinen war. 1987 zu 75 Jahre Fußball wurde dann endlich der Wunsch von allen Hohenleipischer Fußballern wahr – Fußball auf Rasen. Nach 5 Jahren Bauzeit wurde eine der schönsten Anlagen in Südbrandenburg eingeweiht. Der Umzug, die Eröffnung des Platzes und die darauffolgenden Spiele um die DDR-Schülermeisterschaft und im Rahmen des Dresdener Sommerturniers waren die ersten Höhepunkte auf dem neuen Sportgelände. Bei der Eröffnung fand auch ein Mittelstrecken-Lauf mit jungen Läufern vom damaligen SC Cottbus auf der neuen 400m – Laufbahn statt. Mit dabei der erfolgreichste Sportler des Ortes Hohenleipisch – Stephan Freigang. Fünf Jahre später nach diesem Rennen 1987 errang Stephan die Olympische Bronzemedaille im Marathonlauf in Barcelona. Es gibt nicht viele Orte in Deutschland, die einen Olympiamedaillengewinner aufweisen können.